philipp
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philippmk.bsky.social
philipp
@philippmk.bsky.social
architecture, media, politics; lecturer and phd candidate, investigating the violent history of picturesque spatial culture @ igma (uni stuttgart)
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Ein "postracist racist" und es ist ziemlich akkurat: ihn interessiert nichts mehr ausser marktförmige Diskursgewalt. Owens spielt das mit und man sieht wie die projekte beider ineinandergreifen egal wie sehr sie sich hassen müssten, wenn man ihre positionen hört. Was sich da zeigt ist die endlose
December 21, 2025 at 1:19 PM
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Das ist grammatik. Es ermöglicht das springen von X nach Y nach Z. Es produziert sätze, die so mehrfach falsch sind, das man sie nicht widerlegen kann. Es schleift ein, automatisiert, und laugt die kritik aus. Es sind templates zur unablässigen produktion, wie bei memes
December 10, 2025 at 11:11 AM
Beim Blick auf aktuelle Architekturdiskurse bei 'architekturrebellion' und Co. fällt doch auf: Die memetische Medienlogik, die wir heute von Social Media kennen, funktionierte bereits 1910...
December 5, 2025 at 10:39 AM
Konkret ging es um sein „Haus am Michaelerplatz” (1910) und die mediale Rezeption. Die Karikatur zeigt, wie sich Zeitgenoss:innen einen Loos-Entwurf für die Hofburg vorstellten.
December 5, 2025 at 10:39 AM
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"Niemand überzeugt irgendwen. Wer dort auftritt, spielt die Rolle der Deko. Ohne diese Stimmen hätte das Format nicht einmal den Anschein von Relevanz. Genau deshalb sind Menschen wie Lady Bitch Ray dort überhaupt nötig — damit Fleischhauer glänzen kann, ohne selbst etwas zu leisten."
❤️❤️❤️
November 23, 2025 at 11:51 AM
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Nachtrag: Die heutigen Feierlichkeiten zur Umbenennung des Nettelbeckplatzes in Martha-Ndumbe-Platz als Gegenprogramm zur ahistorischen Stadtbild-Nostalgie... Widerständige Praxis gegen kolonial-rassistische Spuren im Stadtraum.
October 18, 2025 at 1:20 PM
Nachtrag: Die heutigen Feierlichkeiten zur Umbenennung des Nettelbeckplatzes in Martha-Ndumbe-Platz als Gegenprogramm zur ahistorischen Stadtbild-Nostalgie... Widerständige Praxis gegen kolonial-rassistische Spuren im Stadtraum.
October 18, 2025 at 1:20 PM
bin mir noch nicht ganz sicher, was das hier darstellen soll
October 16, 2025 at 1:34 PM
(@bildoperationen.bsky.social @unddieregel.bsky.social Passt vielleicht zu euren Themen?)
October 16, 2025 at 1:15 PM
PS: Übrigens zeigt die rechte Abbildung im ersten Post kein über Jahrhunderte gewachsenes Dorf. Edensor in Nordengland wurde in den 1840er Jahren von Joseph Paxton neu geplant, da das alte Dorf nicht den ästhetischen Wünschen des Grundbesitzers entsprochen hatte… 10/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Wie hyperreal (im Baudrillard'schen Sinne) diese Imagination ist, markiert dieser Post mit einer KI-generierten Kleinstadtszene: Die Stadtbilder, die sich Merz und Co zurückwünschen, haben nie existiert – und verfangen wahrscheinlich genau aus diesem Grund! 9/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Beispielhaft ist der Post des US-Heimatschutzministeriums, das eine imaginierte Kleinstadtszene zeigt, die keine real existierende Gemeinschaft darstellt (und ICE ebendiese durch ihre brutale Deportationspraxis zerstört). 8/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Von Beginn an war diese medial geführte (transnationale) Debatte von rassistischen (und klassistischen) Argumenten geprägt – und entwickelt durch die sozialen Medien seit ein paar Jahren eine neue Intensität. 7/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Rekonstruktionsprojekte wie die vor ein paar Jahren fertiggestellte Frankfurter Neue Altstadt oder die Bestrebungen von Vereinen wie Stadtbild Deutschland, auch in Berlin Teile der Altstadt wiederaufzubauen, weisen in eine ähnliche Richtung. 6/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Fast forward: In den letzten Jahrzehnten entstand in dieser Tradition unter dem Label New Urbanism (ausgehend von den USA) ein städtebaulicher Trend, der Urbanität weniger auf einer sozialen denn auf einer medialen Ebene verhandelt. 5/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Andererseits orientierten sich diese Planungen ästhetisch oft an dörflichen bis kleinstädtischen Imaginationen, die – freilich auf ahistorische Weise – nostalgisch an eine prämoderne, vermeintlich überschaubare Zeit erinnern sollten. 4/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
In diesem Zuge entstanden Vorortsplanungen, deren Legitimation sich mitunter darin begründete, dass sich die weiße Mittel- und Oberschicht vor den Zumutungen der urban-modernen Umwelt abgrenzen müsse. 3/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Dass die visuelle Erscheinung von Städten Debattengegenstand ist, zeigt sich in Europa und den USA seit dem 19. Jahrhundert – insbesondere in den von Zuwanderung aus dem In- und Ausland geprägten industrialisierten Zentren. 2/10
October 16, 2025 at 1:15 PM
Reposted by philipp
Let's put it this way: we have the unique *opportunity* of gaining direct insight how 'ordinary people' experience the descent of liberal society into fascism, partake in it, be in denial about, just try to survive in it, organize against it and so on. Also the messiness of it all.
October 2, 2025 at 12:48 PM