Hari Shevek
harishevek.bsky.social
Hari Shevek
@harishevek.bsky.social
Just a guy

He/him
Ist aber auch schwer, einen "über-Woke-aufregen"-Text zu schreiben, der kein Plagiat ist
November 29, 2025 at 12:05 AM
One of the cases where you shouldn't be surprised German has a word for it.
November 26, 2025 at 4:03 PM
"Look, I didn't say _what_ Hitler was right about or _who_ to gas"

Rumhitlern, as we say in Germany.
November 26, 2025 at 4:02 PM
alwayshasbeen.jpeg
November 21, 2025 at 11:08 AM
Ich finde das mega, dass inzwischen ein Klischee geworden ist, sich zu beschweren, dass niemand etwas Mutiges sagt - und dann nichts zu sagen.
November 14, 2025 at 6:31 PM
It happens again and again that the left finds a joking "haha, sometimes people overdo it a little" word and then the right turns it into "every position is too extreme" word.
November 14, 2025 at 3:07 PM
Notably, "political correctness" has a similar origin. First, it was a term by communist groups for adhering to policy, then the New Left started using it ironically for people who were overly strict, then the right picked it up.
November 14, 2025 at 3:06 PM
"Einseitig" und "unausgewogen" impliziert ja irgendwo ein Gleichgewicht.
Ich denke, dass genau das historisch kontingent ist - ob es ein Kräftegleichgewicht zwischen verschiedenen Interessen gibt oder nicht.
November 13, 2025 at 11:39 AM
Stimmt, war falsch formuliert. Die Frage ist, ob Widerspruch zu erwarten ist, auf den man hören muss, weil er einflussreich ist.

Ist zu erwarten, dass das politisch Nachteile für die CDU verursacht? Wenn nicht, kann man ihn als CDU auch einfach überhören.
November 13, 2025 at 11:26 AM
Gleiches bei externem Pluralismus. Wahrscheinlich sogar wechselseitig verstärkend: Wenn es andere Lager gibt, die auch stark sind, muss ich Organisationsintern unterschiedliche Gruppen bedienen, weil die ja sonst abwandern können.

Wenn das kein Risiko ist, nicht.
November 13, 2025 at 11:23 AM
Oder vielleicht besser: Inkommensurabel stark. Wenn ich nicht messen kann, ob die Arbeitnehmer oder die Arbeitgeber am längeren Hebel sitzen, weil die Vergleichsgrößen nicht berechenbar sind, bin ich wahrscheinlich kompromissbereiter, weil ich das Risiko des Konflikt nicht berechnen kann.
November 13, 2025 at 11:20 AM
Ich bin da stark bei den Neopluralisten - der Binnenpluralismus, den wir mal hatten, war eine Folge struktureller Verteilung von Einfluss. Binnenpluralismus erkennen die Akteure an, weil sie es müssen - weil verschiedene Interessen ähnlich stark organisiert sind.
November 13, 2025 at 11:18 AM
Man muss sich nicht schämen, weil man die Wahl ja trotzdem (oder gar: deswegen) gewinnt.

Sollte man natürlich nicht an Einzelpersonen festmachen, sondern an größeren Trends.
November 13, 2025 at 11:14 AM
So eine Bestellung könnte die CDU ja trotzdem schlecht aussehen lassen. Die Frage ist, ob sie das in relevantem Maße tut - oder ob eben die Schamlosigkeit die da ein Stück weit da ist, Teil einer Machtverschiebung ist:
November 13, 2025 at 11:13 AM
Dass jemand wie ein Weimer nach vorne kommt und dort seine antipluralistischen Tendenzen schamlos auslebt, ist Symptom einer Machtverschiebung - er braucht sich nicht schämen weil breiter Widerspruch, momentan, nicht zu erwarten ist.
November 13, 2025 at 11:08 AM
Ich hab auch mal wieder ein Komma gesetzt, wo ein Punkt hingehört.
Das war ein Versuch einer Abgrenzung: Kein Lager ist inhärent pluralistisch - Tendenzen zu antipluralistischen Denken gibt es überall.
Die werden nur in einer Polyarchie von den Eliten anderer Lagers in Schach gehalten.
November 13, 2025 at 11:06 AM
Wir erleben momentan, dass Konservative solche Gegenstimmen nicht berücksichtigen müssen, um gewählt zu werden. Also tun sie es nicht. Also kommen die nicht so pluralistischen Stimmen mehr nach vorne.
November 13, 2025 at 11:02 AM
Weil wenn dann jemand so etwas sagt, jemand mit ähnlich starkem Mikrophon "hey, Moment, der Konsens ist gar nicht Konsens" sagt.

Ist bei Linken genauso - das Denken wird dünner wenn man Gegenstimmen nicht mehr hört.
November 13, 2025 at 11:00 AM
Das "ein Stück weit" impliziert ja schon Exzess ;)

Pluralistische Konservative erkennen Meinungsunterschiede an, in einer Zivilgesellschaft, in der politische Lager ihre gegenseitigen Exzesse zurückhalten, kommen mehr pluralistische Konservative nach oben.
November 13, 2025 at 10:59 AM
Ein Stück weit ist das einfach Konservatismus - die naive Grundannahme, dass es zu allem einen offensichtlichen, prä-rationalen Grundkonsens gibt, und das Konflikte nur von Störenfrieden kommen, die den Konsens nicht erkennen.
November 13, 2025 at 9:57 AM
Who'd have thought the Venn diagram between "there's nothing racist about liking blond blue eyed genes" and "that arthouse biopic about a female boxer looks interesting" is two unconnected circles.
November 11, 2025 at 7:03 PM
goddammit it's just the dril tweet
November 11, 2025 at 6:24 PM
It's another sign of the times. 10 years ago, conservatives would feign vague noncommittal antiracism to keep broad audience appeal. Today they can't do that out of fear of losing the conservative audience.
November 11, 2025 at 6:22 PM