Z.B. ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz anzugehen (so wie von Umweltorganisationen nun angestoßen) der soziale Aspekt der Arbeitsbeziehungen/ -bedingungen m.E. deutlich unterbelichtet. Da bleibe ich trotz all gutem Willen kritisch.
November 30, 2025 at 6:19 PM
Z.B. ein Anti-Fast-Fashion-Gesetz anzugehen (so wie von Umweltorganisationen nun angestoßen) der soziale Aspekt der Arbeitsbeziehungen/ -bedingungen m.E. deutlich unterbelichtet. Da bleibe ich trotz all gutem Willen kritisch.
Als jemand der seit den späten 2000ern in der Antisweatshopbewegung aktiv ist, erkenne ich an, dass die Umweltbewegung einige soziale Aspekte aufgreift. Allerdings ist in den Bestrebungen rund um die Transposition der Extended Producer Responsibility Richtlinie das Problem Fast Fashion durch
November 30, 2025 at 6:19 PM
Als jemand der seit den späten 2000ern in der Antisweatshopbewegung aktiv ist, erkenne ich an, dass die Umweltbewegung einige soziale Aspekte aufgreift. Allerdings ist in den Bestrebungen rund um die Transposition der Extended Producer Responsibility Richtlinie das Problem Fast Fashion durch
Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion ist ein Geschäftsmodell und hat weniger etwas mit dem Fashiondesign sondern vielmehr mit der Anzahl der Kollektionswechsel und der Turnover-Zeit zwischen Bestelkung durch Marke und Produktion bei Subcontractors zu tun.
November 30, 2025 at 4:06 PM
Fast Fashion und Ultra-Fast Fashion ist ein Geschäftsmodell und hat weniger etwas mit dem Fashiondesign sondern vielmehr mit der Anzahl der Kollektionswechsel und der Turnover-Zeit zwischen Bestelkung durch Marke und Produktion bei Subcontractors zu tun.
Der Take zielt dahin, dass hinter den Müllbergen Menschen stecken, die diese Kleidung produzieren. Greenpeace, DUH und Nabu springen aber hauptsächlich auf das Thema Umweltfolgen auf. Akteure wie die Clean Clothes Campaign betrachten hingegen auch die Ausbeutung.
November 30, 2025 at 2:46 PM
Der Take zielt dahin, dass hinter den Müllbergen Menschen stecken, die diese Kleidung produzieren. Greenpeace, DUH und Nabu springen aber hauptsächlich auf das Thema Umweltfolgen auf. Akteure wie die Clean Clothes Campaign betrachten hingegen auch die Ausbeutung.
Das es jetzt vor allem um die Müllberge und Umweltfolgen von Fast Fashion geht und nicht die Millionen Arbeiter*innen, die die Kleidung herstellen und deren grundlegende Arbeits- und Menschenrechte missachtet werden, zeigt einmal mehr, wie Klassenblind die Umweltbewegung viel zu oft ist.
November 30, 2025 at 2:28 PM
Das es jetzt vor allem um die Müllberge und Umweltfolgen von Fast Fashion geht und nicht die Millionen Arbeiter*innen, die die Kleidung herstellen und deren grundlegende Arbeits- und Menschenrechte missachtet werden, zeigt einmal mehr, wie Klassenblind die Umweltbewegung viel zu oft ist.
Die größte Leerstelle dieses gesamten Podcast ist, dass sich in keiner Weise mit Orientalismus und Rassismus auseinandergesetzt wird, der dieser Ganzen Wellness-/ Spiritualitätsindustrie zugrundeliegt. Einer der größten Gründe dafür, dass diese Maschen überhaupt funktionieren.
November 29, 2025 at 2:27 PM
Die größte Leerstelle dieses gesamten Podcast ist, dass sich in keiner Weise mit Orientalismus und Rassismus auseinandergesetzt wird, der dieser Ganzen Wellness-/ Spiritualitätsindustrie zugrundeliegt. Einer der größten Gründe dafür, dass diese Maschen überhaupt funktionieren.