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Nicholas Potter: Mythos einer vermeintlich pro-israelischen Lobby.

Auch Nicholas Potter: nimmt freudestrahlend den Medienpreis der pro-israelischen Lobbyorganisation ELNET an.
November 27, 2025 at 8:32 AM
How symbolic for German media coverage of Israel/Palestine: Israel correspondent & former presenter of the main German news programme posts video of himself playing the Israeli national anthem on piano, says he named his upcoming late night show after the anthem.
November 21, 2025 at 11:48 AM
Leider paywall. Aber eigentlich hat Correctiv ja bloß die drei wissenschaftlichen Gutachten für dein Projekt veröffentlicht, die es einstimmig als „nicht förderwürdig“ bewerteten. Die Attacke kam weniger von Correctiv als von der Realität.
November 20, 2025 at 9:13 PM
Ahmad Mansour behauptet in „Cicero“, die Journalist*innen bei @correctiv.org erwecken einen falschen Eindruck bezüglich seines Projekts. Weil sie sich auf die Projektskizze stützen, die Mansours Team selbst eingereicht hat.
November 19, 2025 at 1:50 PM
Stattdessen lässt man Mansour Desinformation verbreiten, derzufolge das alles ganz übliche Vorgänge wären. Passt ja gut, dass Mansours Team erforschen möchte, wie "Desinformation zur Radikalisierung beiträgt". Man fragt sich nur noch, ob das alles schon Teil der Forschung ist. 3/3
November 13, 2025 at 7:37 PM
Unter anderem lässt @zeit.de ihn die Correctiv-Recherche über sein Projekt widerspruchslos als Teil eines "Shitstorms" darstellen. Dass erst Correctiv herausfand, dass sein Projekt trotz 3 von 3 "nicht förderwürdig"-Gutachten mit 9 Mio. gefördert wird, erfährt man hier gar nicht. 2/3
November 13, 2025 at 7:37 PM
Ein neues journalistisches Tief bei @zeit.de. Während investigative Journalist*innen über mutmaßliche Verstöße gegen ethische und wissenschaftliche Standards seitens Mansour & Team sprechen, darf er in der ZEIT den Artikel selbst schreiben und sich als Opfer inszenieren. 1/3
November 13, 2025 at 7:37 PM
Ein Tweet des CDU-Politikers Timur Husein war offenbar so volksverhetzend, dass er auf X (ehemals Twitter) in der gesamten Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und Indien nicht mehr angezeigt wird. Grund: Der Post verstößt gegen die Gesetze all dieser Länder.
November 12, 2025 at 7:49 PM
November 12, 2025 at 3:02 PM
Zuletzt suggeriert Thiel, dass pro-🇵🇸 Veranstaltungen an der FU problemlos stattfinden können, während pro-🇮🇱 (für Thiel schlicht ‚Juden‘) verdrängt werden. Ereignisse wie die Absage von Albaneses Vortrag im Februar blendet er aus. Würde sein Framing ja kaputt machen. 6/6
November 11, 2025 at 12:47 PM
Die pro-palästinensiche Demonstration im Mai 2024 gab es und sie wurde nach wenigen Stunden von der Polizei geräumt. Dass Jüdinnen*Juden dort mit Dreiecken markiert wurden, muss der Autor geträumt haben, denn in der Berichterstattung findet sich kein einziger Hinweis darauf. 5/6
November 11, 2025 at 12:47 PM
Thomas Thiel, Forschungsredakteur der @faznet, scheint nicht den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu verstehen. Nachdem die Veranstalter selbst wegen „Warnungen 🇩🇪 & 🇮🇱 Sicherheitsbehörden“ absagten, wird die FU zu einem „Risikogebiet für Juden“ gemacht. 2/6
November 11, 2025 at 12:47 PM
Ahmad Mansour verteidigt sich: Eigentlich sei ja seine Ehefrau die Leiterin des mit 9 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekts. Die PR-Expertin Beatrice Mansour arbeitete im Marketing bei Lufthansa, bevor sie 2018 in die Firma ihres Ehemanns wechselte. Macht das Ganze wirklich nicht besser.
November 10, 2025 at 12:43 PM
Als wäre das nicht genug, veröffentlicht Funke heute ein Interview mit dem Botschafter ohne eine einzige kritische Frage. "Tut die Bundesregierung genug gegen Geldwäsche, die auch zur Finanzierung von Terror genutzt wird?", fragen sie etwa. Den gleichen Fokus hatten die gestrigen Anzeigen,... 2/5
November 9, 2025 at 10:24 AM
Freie Fahrt für die Propaganda eines Staates, der wegen Genozid vor Gericht steht. Zeitungen der Mediengruppen Rheinische Post und Funke druckten gestern diese Anzeigen: "Mit Israel für Frieden – gegen Terrorismus", heißt es dort. Diese Medien erreichen täglich mehrere Millionen Leser*innen. 1/5
November 9, 2025 at 10:24 AM
Ein Schwerpunkt von Nicholas Potter ist Antisemitismus innerhalb der Linken: Im März kommt sein Buch über "die neue autoritäre Linke", die "eine akute Bedrohung für die demokratische Gesellschaft sei". In der taz leugnete er u.a. den Genozid in Gaza. All das dürfte der CDU imponiert haben. 3/5
November 8, 2025 at 2:38 PM
Auch Saba-Nur Cheema (BS Anne Frank), Nikolas Lelle (AAS) oder Derviş Hızarcı (KIgA) wollte Goiny nicht in der Jury haben. Für die CDU waren diese Mitglieder "zu links, zu woke, BDS-nah". Im März gab es dann eine Jury ohne diese Namen – aber mit taz-Redakteur Nicholas Potter als Vorsitzendem. 2/5
November 8, 2025 at 2:38 PM
Die FDP-Politikerin Karoline Preisler lässt sich gerade für angebliche Zivilcourage feiern. Sogar mit Martin Luther King wird sie verglichen.

Ich habe hier noch einen Screenshot, wo Preisler einen Post teilt, der *alle* Einwohner Gazas als „Monster“ beschimpft, für die die Hölle „nicht genug“ sei.
November 7, 2025 at 1:51 PM
Dass Schröter für das Projekt eingeplant war, stellt nicht den einzigen Interessenkonflikt dar. Sowohl Schröter als auch Mansour sind zudem Gründungsmitglieder der rechtskonservativen Denkfabrik R21. Dieser Umstand bleibt dem Publikum der JA ebenfalls verborgen. 9/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
Schröter nutzt offenbar aus, dass ihr Name bisher nicht vorkam, um das Projekt zu verteidigen: „Es ist daher zu begrüßen, dass das Bundesforschungsministerium die finanziellen Mittel für dieses wichtige Vorhaben bereitgestellt hat", schreibt sie in ihrem Artikel. Transparenz Fehlanzeige. 8/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
Hier zum Vergleich die beiden Versionen. Wer sich von der Echtheit überzeugen möchte, wird sehen: Schröters Name fügt sich jeweils perfekt in die geschwärzten Flächen. 7/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
In vier von fünf Projekt-Teams wird Schröter als Mitglied genannt: An qualitativen Methoden, Prozessforschung, Experteninterviews und sogar an KI-basierten Analysen sollte Schröter mitarbeiten. 5/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
In der Projektskizze, die Mansour für die Förderung seines Dis_Ident-Vorhabens einreichte, wird Susanne Schröter als „Verbundpartnerin” des Projekts gelistet. Die Ethnologin mit Schwerpunkt Indonesien sollte offenbar eine maßgebliche Rolle bei dem Projekt für Extremismus-Prävention spielen. 4/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
„Wer steht hinter der Kampagne gegen Ahmad Mansour?”, raunt Susanne Schröter auf X.

Sie bezieht sich auf den Bericht des Rechercheverbands @correctiv.org, der offenlegte: Das Bundesforschungsministerium setzte sich bei der Förderung für Mansours Projekt über alle negativen Gutachten hinweg. 2/x
November 6, 2025 at 9:19 AM
Exklusiv | In der Fördergeldaffäre um Ahmad Mansour springt ihm nun die Ethnologin Susanne Schröter publizistisch zur Seite. Sie gibt die neutrale Beobachterin.

Interne Dokumente zeigen jedoch: Auch sie sollte von den rund 9 Millionen Euro für Mansours Projekt profitieren. 1/x
November 6, 2025 at 9:19 AM