Sven Giegold
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Sven Giegold
@sven-giegold.de
Stellvertretender Bundesvorsitzender @gruene.de - Europäischer und Internationaler Koordinator, ehem. MdEP & Staatssekretär @bmwk.de, Ökologie, Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik, European Green Deal, Bürokratieabbau, Gemeinwohlorientierte Unternehmen.
Jahreswirtschaftsbericht 2025 (ab S.89):
www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE...
February 4, 2026 at 1:17 PM
Die traurigen Veränderungen könnt Ihr selbst hier nachschauen:

Jahreswirtschaftsbericht 2026:
www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE...
February 4, 2026 at 1:17 PM
Die🚦 hat viele dieser Strukturprobleme aufgebrochen. Die Folgen von Corona- & Energiekrise, das Verschlafen der Transformationen sowie der harte Wettbewerb aus China sind nicht durch Wahlkampfreden zu beseitigen. Die Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft ist trotz Rekordverschuldung hartnäckig
February 4, 2026 at 1:17 PM
Die Jahreswirtschaftsberichte in ihren Empfehlungen angebotspolitisch geprägt, denn Deutschland leidet volkswirtschaftlich vor allem unter Strukturproblemen auf der Angebotsseite.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Das Bundeswirtschaftsministerium hat auch unter Habeck der Entwicklung der klassischen Indikatoren wie Bruttoinlandsprodukt, Investitionen und Beschäftigung höchste Beachtung geschenkt.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Zum anderen ist das Bruttoinlandsprodukt kein guter Indikator für das Wohlergehen. Denn Wohlstand und Wohlergehen hängen auch von vielen anderen Faktoren ab, z.B. der Ungleichheit der Verteilung ab.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Zum einen berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt Schäden an der Natur oder am gesellschaftlichen Wohlergehen der Bevölkerung nicht. So steigert die Abholzung eines Waldes das Wachstum, macht die Menschheit jedoch ärmer.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Das ist auch ökonomisch unklug. Der Bericht hat damit auch an ökonomischer Aussagekraft verloren. Denn seit vielen Jahren kritisieren Ökonom*innen die Schwächen des Indikators Bruttoinlandsprodukt und seines Wachstums als Leitindikator der Wirtschaftspolitik.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Damit hat der Bericht an Nutzwert für die Leser*innen dramatisch eingebüßt. Die Zahl der Grafiken wurde eingedampft, obwohl gerade diese sich in Schulen, Hochschulen und Weiterbildung großer Beliebtheit erfreuten. Auch die Daten selbst tauchen nicht mehr im Bericht auf.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Reiches Streichung ist keine technische Änderung, sondern politische Ansage: Diese Regierung will keine Rechenschaft mehr. Was man nicht misst, muss man nicht verantworten!
February 4, 2026 at 1:17 PM
Knallhart gestrichen: Alle Indikatoren zu Ressourcenverbrauch, Frauen in der Wirtschaft, Biodiversität, Ungleichheit und Lebensqualität. Also alles, was Wohlstand ganzheitlich misst - ökonomische Leistung UND ökologische Grenzen UND soziale Gerechtig.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Dabei sind sich Expert:innen schon lange einig: Echter Wohlstand umfasst Lebensqualität, Gesundheit, soziale Sicherheit und eine lebenswerte Umwelt. Doch für Reiche zählt nur noch Geld. Egal wer, wie viel hat - und erst recht egal, wie es erwirtschaftet wurde.
February 4, 2026 at 1:17 PM
Die gesamte Bundesregierung veröffentlicht jährlich einen Jahreswirtschaftsbericht. In der Ampel hatte sogar die FDP erkannt, dass Wirtschaft mehr ist als nur Geld. Die SPD unter Klingbeil trägt Reiches Indikatoren-Kahlschlag ohne Murren mit. Gute Arbeit? Gerechtes Leben für alle? War gestern!
February 4, 2026 at 1:17 PM
Katherina Reiches Indikatoren-Kahlschlag, mitgetragen von der SPD! Der neue Jahreswirtschaftsbericht 2026 streicht über 30 Indikatoren zu Lebensqualität, sozialer Teilhabe, Ungleichheit & ökologischen Grenzen. Ein schlimmerer Rückschritt. Wohlstand und Wohlergehen sind mehr als das BIP messen kann!
February 4, 2026 at 1:17 PM
Die ganze Debatte zum Jahreswirtschaftsbericht 2026 im Bundestag von heute samt der Rede von Katherina Reiche findet Ihr hier:
www.bundestag.de/mediathek/vi...
Deutscher Bundestag - Video
www.bundestag.de
January 30, 2026 at 10:27 AM
2024 wurden 32 Mrd. Euro in Erneuerbare investiert. Katherina Reiche will diese Privatinvestitionen mit dem Netzpaket massiv ausbremsen, obwohl erst rund 24% des Energiebedarfs aus heimischen Erneuerbaren kommen. Denn ohne Planungssicherheit keine Investitionen. Was sagt eigentlich die SPD dazu?
January 30, 2026 at 10:27 AM
Trotz der geringen Wirtschaftsdynamik bremst Katherina Reiche die boomenden Erneuerbaren aus.

Ihr “Netzpaket” nimmt neuen Erneuerbaren-Anlagen jede Sicherheit, ob sie für den erzeugten Strom noch vergütet werden, wenn der Ausbau der Netze lahmt. Eine massive Unsicherheit für Erneuerbare!
January 30, 2026 at 10:27 AM
“In Ihrem Ministerium herrscht ein Klima der Angst”.

Das kann ich nur bestätigen. Die Fachbeamt*innen im Bundeswirtschaftsministerium fühlen sich mit Misstrauen behandelt und werden regelmäßig weder informiert noch gefragt. Top-Beamte ohne CDU-Parteibuch wurden abgestraft.
January 30, 2026 at 10:27 AM
“Sie sind der lebende Beweis dafür, dass Wirtschaftslobbyismus und Wirtschaftskompetenz nicht das Gleiche sind!”

Diese Abrechnung von Felix Banaszak mit Katherina Reiche ist absolut sehenswert:
January 30, 2026 at 10:27 AM
Unsere bündnisgrünen Vorschläge für “Wirtschaftliche Stärke in einer unsicheren Welt” findet Ihr hier als Beschluss des Bundesvorstands:
cms.gruene.de/uploads/asse...
cms.gruene.de
January 29, 2026 at 1:23 PM
Das deutsch-italienische Papier für den Europäischen Rat zu Wettbewerbsfähigkeit könnt Ihr hier nachlesen:
sven-giegold.de/wp-content/u...
sven-giegold.de
January 29, 2026 at 1:23 PM
Meine Zitate im Politico Playbook an diesem Dienstag zum deutsch-italienischen Input findet Ihr hier:
January 29, 2026 at 1:23 PM
Europa braucht jetzt Mut und massive Investitionen in Zukunftstechnologien. Merz muss aufhören Draghi und Letta vor sich herzutragen und anfangen sie ernst zu nehmen! Auch da, wo es nicht in sein 90er-Jahre-Weltbild passt, denn wir haben nun mal 2026!
January 29, 2026 at 1:23 PM
Das gleiche Bild beim Binnenmarkt: Europäische StartUps brauchen einen europäischen Markt mit einheitlichen Regeln und Aufsicht. Nur so können junge Unternehmen den Binnenmarkt unbürokratisch nutzen. Doch Vorschläge zu gemeinsamen Aufsichtsbehörden fehlen.
January 29, 2026 at 1:23 PM
Die bittere Wahrheit: Nach wie vor verweigert die Bundesregierung die Zustimmung zu einer gemeinsamen Kapitalmarktaufsicht in Europa. Doch die braucht es für die Kapitalmarktunion
January 29, 2026 at 1:23 PM